Auf diesen Lauf hatte ich lange große Hoffnungen gesetzt. Nach meinem Ausstieg beim Mauerweglauf 2024 wollte ich unbedingt zeigen, was in mir steckt. Ich habe fleißig trainiert – zumindest, so gut es ging. Denn das Training lief… na ja, sagen wir: durchwachsen. Erst eine Erkältung, dann eine kleine Verletzung, und die ganz langen Einheiten kamen auch zu kurz. Trotzdem stand ich am Start in Celle – mental fokussiert, körperlich okay und mit einem Plan, der realistisch und (zumindest auf dem Papier) machbar klang: 2 km laufen, 1 km gehen. Damit wollte ich über 7 km/h im Schnitt bleiben. Nach dem Start am Schlosspark lief es auch erstmal ziemlich gut – vielleicht sogar zu gut. Ich lief einfach durch, ohne meine Gehen-Laufen-Taktik. Erst so bei km 35 bis 40 dachte ich: Jetzt mal langsam, Meister!, und fing mit dem Wechseln an. In dem Moment lief ich neben einem anderen Teilnehmer, der die Idee auch ganz charmant fand. Gemeinsam ging’s weiter – mal durch kurze Schauer, mal unter blauem Himm...
Wir drei - Rolf, Andreas und Maksim - haben uns auf einem 100 km Marsch kennen gelernt. Wir hatten eine Menge Spaß, so dass die 100 km für uns nicht mehr so problematisch waren. Ab dem Zeitpunkt haben wir gemeinsam weitere 100km-Märsche absolviert. Im Mai 2019 kam uns eine Idee und zwar unserer kleinen Gruppe einen Namen zu geben. Der erste Vorschlag war schnell gefunden „WWW“ ausgeschrieben „wie wir wollen“. Dies sollte dem Vorhaben, unsere eigene Märsche oder Wanderungen zu organisieren, den passenden Namen geben. Nach zahlreichen Entwürfen entstand unser Logo, was man auf dem Bild unten sehen kann. Der Slogan änderte sich dann aber noch einmal in „wandern wie wild“ und sagt für uns schon einiges aus… Nach dem absolvierten Megamarsch Weserbergland haben wir uns entschlossen, diese Gegend noch einmal gemeinsam zu bewandern und am besten mit einer oder zwei Übernachtungen im Freien. Gesagt - getan. Getroffen haben wir uns in Hameln an einem Abend Ende August...
Nordmarsch aus Oldenburg ist echt ein super Veranstalter, den ich schon vom Hamburger Chauken Marsch kenne. Letztes Jahr wollte ich beim Marsch in Oldenburg mitmachen, aber der Termin passte einfach nicht. Dieses Jahr hab ich mich wieder spontan angemeldet. Doch gleich nach meiner Ankunft gab's den ersten Schreck: Ich hab zu Hause meine Akkus, Kabel und – ganz wichtig – meine Stirnlampe vergessen! Das ist mir wirklich noch nie passiert. Zum Glück bin ich mit Magdalena und Cosmin, alten Bekannten aus Hamburg, gestartet. Wir haben direkt ordentlich Tempo gemacht – über 7 km/h! Ich hatte zwar ein bisschen Angst wegen meiner Fußverletzung aus Berlin, aber es ging anfangs überraschend gut. Nach 40 Kilometern musste Cosmin das Tempo drosseln und fiel zurück. Doch beim Verpflegungspunkt bei Kilometer 55 haben wir ihn wieder getroffen. Er hatte uns eingeholt, weil wir beim letzten VP eine längere Pause gemacht hatten. Lustigerweise waren wir die Ersten beim Marsch, aber es gab ein paar „Ü...
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